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        VfB Lübeck II       
 
SC Rapid Lübeck Offiziell
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VfB Lübeck Offiziell
Oberliga Schleswig-Holstein 2026/2027 - Samstag, 15. August 2026, 15:00 Uhr
SC Rapid Lübeck - VfB Lübeck II (0:0) 2:0

Spielort: Sportplatz Kasernenbrink, Lübeck
Zuschauende: 250
SCR: Aboukassim - Arp, Bilic, Dürr (81. Fitzgerald), El Gafsi (74. Nour), Knott, Meier (81. Nagel), Rivera, Spiecker (84. Morr), Taritas, Voeks (86. Betani-Baku)
VfB: Siefert
- Aberger, Al Sadi (71. Zerbe), Beck (63. Dühnfort), Grimm (83. Said), Majewski, Marashi, Marquardt (63. Taiwo), Sachau, Schwoon, Seitz
Tore:
1:0 Spiecker (48.),
2:0 Dürr (78.).
Schiedsrichter: Maximilian Lotz (Bauerbach)

Auf dem Weg nach Hause von Rostock musste ich ja sowieso wieder an Lübeck vorbei. Also passte mir dieses Spiel mit Anstoß um 15 Uhr noch wunderbar in den Kram(er). In der fünftklassigen Oberliga Schleswig-Holstein empfing der SC Rapid Lübeck an diesem sommerlich heißen Nachmittag die Zweitvertretung des VfB Lübeck zum Lokalduell. Der Ground des SC Rapid liegt ganz verstreckt, mitten in einer Wohnsiedlung in der Innenstadt Lübecks, nur einen Steinwurf entfernt vom Holstentor. Wegen der Lage musste ich einige Runden durch die engen Straßen mitten in der City drehen, bis ich endlich einen Parkplatz gefunden hatte. Der Sportplatz Kasernenbrink verügt leider über keinerei Ausbau, aber hat irgendwie trotzdem etwas. Zum einen mag ich es irgendwie, wenn ein Ground mitten in einer Wohngegend liegt und viele Anwohner das Geschehen vom eigenen Balkon aus verfolgen können. Zum anderen hat der SC Rapid mit das beste Catering, das ich je im deutschen Amateurfußball erlebt habe. Im Bistro-Restaurant gibt es eine riesige Auswahl an leckeren und frischen Speisen. Das Ganze erinnerte mich irgendwie an die Auswahl und Qualität der "Kantinen" im niederländischen Amateurfußball.

Über den SC Rapid Lübeck erfährt man nicht wirklich viel im Internet. Immerhin aber, dass der Klub in der vergangenen Saison sensationell und zum ersten Mal in seiner Geschichte in die Oberliga aufgestiegen ist. Und in der Oberliga macht man direkt da weiter, wo man in der letzten Spielzeit aufgehört hat. Als kompletter Außenseiter und Oberliga-Neuling besiegte man an diesem Nachmittag den Stadtrivalen VfB Lübeck völlig verdient mit 2:0, gewann so am vierten Spieltag auch das vierte Saisonspiel und grüßt aktuell auch in der Oberliga von der Tabellenspitze aus.

Für mich ging es anschließend noch weiter nach Travemünde, wo ich bei fast 30°C am Samstagnachmittag noch etwas Ostseeluft genießen wollte. Der Strand im Lübecker Seebad war auch brechend voll und zahlreiche Menschen versuchten sich bei den immer noch heißen Temperaturen etwas in der Ostsee abzukühlen. Eigentlich wäre ich auch gerne noch eine Nacht an der Ostsee geblieben, aber wegen der sehr spontanen Entscheidung waren nur noch Hotelzimmer aber 180 Euro pro Nacht und aufwärts zu bekommen, ohne Parkplatz und Frühstück wohlgemerkt. Während des Spiels beim SC Rapid schaute ich auch nochmal, ob viellleicht etwas last minute zu machen ist, aber die Preise waren nochmal angestiegen. Mit mindestens 224 Euro wäre man für eine Nacht an der Ostsee dabei gewesen. Also ging es für mich nach dem Besuch in Travemünde zurück ins Ruhrgebiet, das ich auf leeren Autobahnen gegen 22 Uhr wieder erreichte, mit zwei Auswärtssiegen und zwei neuen Grounds im Gepäck.